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Therapie

Warum verwenden wir die Mutterstimme?

 

Das Prinzip der Hirnstimulation besteht darin, die Phasen der Gehörentwicklung erneut zu durchlaufen, um eine reibungslose Integration von Gehör und Gleichgewicht zu erzielen.

 

Da laut Prof. Tomatis der Fötus im Mutterleib vornehmlich die hohen Frequenzen der Mutterstimme hört, werden zunächst die tiefen Frequenzen verstärkt aus der Musik ausgefiltert. Prof. Tomatis' Theorie der Mutterstimme wurde durch die wissenschaftliche Studie der Universität Stanford belegt, genannt "Neural circuits underlying mother's voice perception predict social communication abilities in children" [der Wahrnehmung der Mutterstimme zugrundeliegende neurale Kreisläufe sind prädiktiv für die Kommunikationsfähigkeiten von Kindern].

Nach der "akustischen Rückführung" in die pränatale Horchphase wird der Hörwahrnehmungsprozess wiederholt, als würde er sich im Mutterleib abspielen. Die Musik bzw. Mutterstimme enthält Frequenzen über 6.000/8.000 Hertz. Besonders diese Phase, in der das Gehörte hochgefiltert wird, initiiert bei Kindern häufig psychologische Prozesse. Beispielsweise verspürt das Kind den Wunsch, ganz nahe bei seiner Mutter zu sein oder legt Verhaltensweisen an den Tag, die man bereits überwunden wähnte.

Wiederum im Vergleich mit der Geburt sprechen wir von der “akustischen Geburt”, wenn in der nächsten Phase die tiefen Frequenzen der schrittweise hergestellt werden, bis die Stimme oder die Musik ungefiltert und folglich “normal” gehört wird. Dieser Prozess stellt den Übergang von der gefilterten akustischen Wahrnehmung im Fruchtwasser des Mutterleibs zur Klangübertragung in der Luft dar. Alle bisherigen Etappen bis zum Ende der akustischen Geburt gehören zur passiven Phase der Therapie.​

 

Wenn die Mutterstimme nicht verfügbar ist (beispielsweise bei Adoption oder wenn die Mutter verstorben ist), kann Musik von Mozart als nicht emotionale Mutterstimme verwendet werden. Die Musik von Mozart eignet sich hierfür perfekt, wie Professor Tomatis es in seinem Buch "Warum Mozart” beschrieb. Die Musik von Mozart ist besonders reich an hohen Frequenzen, die wir benötigen, um eine starke Wirkung zu erzielen. Zudem ist der Rhythmus dieser Musik derselbe wie der Herzschlag eines Föten.

Die frisch geknüpften Nervenverbindungen im Gehirn aus der passiven Phase werden in der aktiven Phase in die Wirklichkeit umgesetzt. Hierzu lesen die Kinder am Mikrofon aus einem Buch vor, sprechen Wörter oder Sätze nach oder können singen. Beim Erlernen einer Fremdsprache tauchen wir die Person in ein "Klangbad", um ihr Ohr und Gehirn für die Frequenzen der betreffenden Sprache zu öffnen. Abhängig von der Problemstellung kommen zusätzlich Übungen mit einem Logopäden oder motorische Übungen zum Programm hinzu.

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