Forschung

Studien / Forschung

“Studien” werden zumeist als Forschungsergebnisse wissenschaftlicher Arbeit betrachtet. Ihnen gehen zahlreiche und zeitaufwändige Forschungsarbeiten voraus.

Die Entwicklung der Therapiemethode nach den Prinzipien von Professor Tomatis lässt sich bis dato in zehn Hauptabschnitte gliedern.

 

I Les Mélanges [Gemischtes]. 1952 - 1972

Grundlagenforschung und -Studien von Prof. Tomatis, zusammengestellt in der Sammlung “Les Mélanges” [Gemischtes].

1. “Incidences  observées dans les lésions auriculaires constatées chez le personnel des bancs d’essai et les professionnels de la voix”
[Beobachtete Inzidenz der Ohrläsionen bei Prüfstandpersonal in der Industrie und Berufssängern (Titel frei übersetzt)]:  Fachzeitschrift "Bulletin du Centre d’Etudes et de Recherches médicales" der SFECMAS (frz. Flugzeugbaufirma Nord-Aviation) - September 1952.

 

2. “L’oreille musicale—Le bégaiement, essais de recherches sur sa pathogénie—L’Oreille Directrice—L’audiométrie dynamique—L’audiométrie d’usine—Recherches sur la pathogénie du bégaiement—Correction de la voix chantée”
[“Das musikalische Ohr — Stottern, Forschungs-Essais zur Pathogenese — Das Leitohr — Dynamische Audiometrie — Audiometrie in der Fabrikumgebung —Untersuchungen zur Pathogenese des Stotterns — Korrektur der Singstimme” (Titel frei übersetzt)]- 1953.

 

3. ”L’ information sur la surdité professionnelle—La sélectivité auditive”
[Information zur beruflich bedingten bzw. Lärmschwerhörigkeit — Die auditive Selektivität (Titel frei übersetzt)] – 1954.

 

4. “L’effet TOMATIS” [“Der TOMATIS-Effekt”] - Beziehung zwischen Phonation und Gehör und Möglichkeit zur Korrektur beider dieser wesentlichen Funktionen - Professeur Louis Longchambon.

 

5. “Modifications phonatoires d’origine auditive et applications physiologiques et cliniques”
[Auditiv begründete Modifizierung der Phonation, physiologische und klinische Anwendungen” (Titel frei übersetzt)]: Französische Nationale Medizin-Akademie - Raoul Husson - 4. Juni 1957.

 

6. “Les Mélanges” - eine Zusammenfassungstellung diverser Studien, Berichte und Untersuchungen – 1952 – 1972.

II Universität Potchefstroom, Südafrika

Forschungen in Zusammenarbeit mit der Universität Potchefstroom.

Veröffentlichungen von Prof. Jaarsveld und Prof. Du Plessis zum Thema Stottern.

 

III Universität Toronto, Kanada

Forschungen in Zusammenarbeit mit der Universität Toronto in Kanada. “Meta-analysis”:  Tim Gilmor.

 

IV. Tomatis News

Forschungen in Zusammenarbeit mit den damals existierenden Zentren in “Tomatis News” - 1980 – 1994.

Die Dokumente der Studien I bis IV weden bei Mozart Brain Lab im Tomatis-Museum aufbewahrt, Stationsstraat 36 in 3800 Sint-Truiden, Belgien. Die Studien stützen sich auf 44.000 persönliche Dokumente des Professors und seines Forschungsteams.

 

V. Schulen

1. Euskirchen, Deutschland

Forschungen von Jozef Vervoort in der belgischen Grundschule in Euskirchen in Deutschland. (Schuljahr 1974 - 1975). 5-jährige Kinder aus zwei ähnlichen Grundschulen wurden zu Beginn des Experiments und danach getestet und verglichen. Die Testbatterie war altersgerecht, es handelte sich um den typischen Standardtest für Feinmotorik, Koordination, Blickmotorik und Lateralisation, benannt nach ihren Erfindern: Van Bever, Grosjean und Groven. Die Therapiemethode wurde im Unterricht implementiert; eine deutliche Verbesserung zeigte sich bei Kindern derjenigen Klasse, die eine Stunde lang täglich die Stimulation erhalten hatte.

Die Studie wurde publiziert  in “Kindergarten Magazine”, einer Fachzeitschrift für Kindergärten des belgischen Bildungsministeriums.

2. Europaschool, Genk, Belgien

Forschung unter der Leitung von Jozef Vervoort an der Grundschule von Genk (Belgien). 

 

3. “Attention! The  Way to Success”
[Aufmerksamkeit! Der Weg zum Erfolg!], Polen

VI. Universität La Sapienza, Rom, Italien

Forschungen in Zusammenarbeit mit Dr. Carmela Stillitano von der Universität “La Sapienza” in Rom:

1. ”From the Ear to  the Voice and Colour" [Vom Ohr zu Stimme und Farbe]:  Diese wundervolle Studie weist gleich zu Beginn nach, dass ein Skotom bei 2.000 Hz in der Luftleitung und in der Knochenleitung schlechte Stimmkontrolle bewirkt. In dieser Studie werden der "Horchtest von Professor Tomatis" und eine Stimmanalyse anhand der Software “Talk" vor und nach der Therapie eingesetzt. Auch die gemessenen Energielevel der " evozierten Potenziale" erhalten besondere Aufmerksamkeit. Zusätzlich enthält die Studie eine wunderschöne Analyse der Zeichnungen, gleichermaßen in Bezug auf Form und Farbe, in Zusammenhang mit der speziellen Stimulation und den eingesetzten Musikstücken. Herausgegeben im Buchformat durch Mozart BrainLab, Belgien.

 

2. ”The Effects of Tomatis method on the Artistic Voice”
[Die Effekte der Tomatis-Methode auf die Künstlerstimme], Fachzeitschrift “International Journal of Listening”, Herausgeber: Rouledge—Taylor and Francis Group - 27. Juli 2016. 

Diese Studie wurde von der vorhergehenden Studie inspiriert und bietet eine klare Darstellung der positiven Auswirkungen auf die Stimme von mit der Tomatis-Methode behandelten Sängern.

 

3. “The Effects of the Tomatis Method on Tinnitus”
[Die Effekte der Tomatis-Methode auf Tinnitus]

Stillitano, C.   Fioretti, A.   Cantagallo, M. Eibenstein, A. Tinnitus Center, Europäisches Krankenhaus "European Hospital", Rom, Italien - Mozart Brain Lab, Sint-Truiden, Belgien

Eine bemerkenswerte Studie zum positiven Einfluss der Auditiven Hirnstimulation auf Tinnitus.

 

VII.”Quantitative Effects of Auditory Stimulation according to  the Tomatis Method. A Preliminary Study of Correlation between Tomatis Listening Test and Auditory Cognitive Evoked Potentials”
[Quantitative Effekte der Auditiven Hirnstimulation nach der Tomatis-Methode. Eine einleitende Studie der Korrelation zwischen Tomatis-Horchtests und auditiven und kognitiven evozierten Potenzialen"

Marine de Vandeul (MD), Jozef Vervoort, Jacques Grapperon, Tantely Razfimahéfa, Jean Vion-Dury. https:/hal-archives-ouvertes.fr/hal-02311520 Submitted  11Oct. 2019

In diesem Experiment, das mit Kindern durchgeführt wurde, die mit Audio-Psycho-Phonologie behandelt und mit Kindern verglichen wurden, die diese Behandlung nicht erhalten hatten, lässt sich ein deutlich messbares Ergebnis beobachten, gleichermaßen im Horchtest und in den auditiven evozierten Potenzialen sowie in den Ansprechzeiten.

 

VIII.”Der Audio-Psycho-Phonologische Ansatz nach Tomatis bei der Behandlung von Kindern mit Aufmerksamkeitsstörungen” 

“Empirische Sonderpädagogik 2019 (Nr. 1, S.81 – 92)- Professor Wolfgang Beelmann und Mareike Kopka  - “Universität für angewandte Wissenschaften”, Bielefeld, in Zusammenarbeit mit Jozef Vervoort und Astrid Vervoort, MBL.

Diese Studie konzentriert sich vornehmlich auf den positiven Einfluss der Methode auf Kinder mit ADHS.

 

VIX: “The Improvement of Severe Psychomotor and Neurological Dysfunctions Treated with the Tomatis Audio-Psycho-Phonology Metod Measured with EEG Brain Map and Auditory Evoked Potentials” [Verbesserung schwerer psychomotorischer und neurologischer Funktionsstörungen, behandelt mit der Audio-Psycho-Phonologie-Methode nach Tomatis, gemessen anhand von EEG-Brainmapping und auditiven evozierten Potenzialen]

Fachzeitschrift "Journal of Neurotherapy", Band. 11 (4) 2007- Jozef Vervoort, M.J.A.de Voigt und W. Van den Bergh MD.

Diese Studie tritt den souveränen Beweis an, dass diese Therapiemethode bei Kindern mit sehr schweren Störungen deutlich nachweisbare psychologische und neurologische Verbesserungen erbringt.

 

X. “Neural circuits underlying mother’s voice perception predict social communication abilities in children” (Der Wahrnehmung der Mutterstimme zugrundeliegende neurale Kreisläufe sind prädiktiv für die Kommunikationsfähigkeiten von Kindern)

Daniel A. Abrams, Tianwen Chen, Paola Odriozola, Katherine M. Cheng, Amanda E. Baker, Aarthi Padmanabhan, Srikanth Ryali, John Kochalka, Carl Feinstein und Vinod Menon  - 16. Mai 2016 https://doi.org/10.1073/pnas.1602948113

Bezüglich der Sichtweisen und Arbeitsmethode von Professor Tomatis und unserer eigenen Arbeit ist diese hervorragende Studie der beste Beweis: Sogar sinnfreie Wörter, die durch die Mutter vorgesprochen werden, aktivieren diverse Gehirnareale des Kindes, darunter die Areale der Belohnung, der Emotionen und der Gesichtserkennung, was ein Nachweis darüber ist, wie weitläufig die Mutterstimme im Gehirn des Kindes vernetzt ist. Wichtig: Diese Aktivität sorgt für den neuralen Fingerabdruck der sozialen Kommunikationsfähigkeiten von Kindern.

Sämtliche nicht online veröffentlichten Studien können gegen eine Kopiegebühr bestellt werden.

Die Beelmann Studie
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Die 'Journal of Neurotherapy' Studie
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Die Stanford Abrams
Studie
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Die Marine de Vandeul Studie
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