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Forschung im Zusammenhang mit dem Ohr und dem Hören Am Mozart-Brain-Lab haben sich 4 Tomatis-Therapeuten zusammengefunden, um die Erforschung der Horchtherapie, die Professor Dr. Alfred Tomatis in den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt hat, weiterzuführen. Es sind dies der Gründer von Atlantis und Mozart-Brain-Lab, Jozef Vervoort, der niederländische Physikprofessor Dr. Martien de Voigt, der belgische Neurologe Dr. Jozef van Deun und der deutsche Arzt Dr. Wolfram Linn. Basis und Ausgangspunkt für die Weiterführung der Forschung ist zum einen das im Mozart-Brain-Lab integrierte Archiv der Arbeiten von Tomatis und die Erfahrungen mit der Tomatis-Therapie über 30 Jahre und mit weit über 10 000 Patienten. Ein Schwerpunkt der Arbeit soll die Auswertung der Brain-Mappings sein und die Nutzbarmachung dieser Erkenntnisse für die Tomatis-Therapie. Der Name "Brain-Mapping" kommt aus dem Englischen und steht für eine Untersuchung, bei der die elektrische Gehirnaktivität analysiert und in Form von "Landkarten des Gehirns", eben brain-maps, wiedergegeben wird. Für die Untersuchung wird dem Patienten eine Haube mit Signalaufnehmern auf den Kopf gesetzt, wobei ein Gel für den guten Kontakt sorgt. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei. Die Messung erfolgt zuerst in Ruhe des Patienten, anschließend wird er akustischen oder optischen Reizen ausgesetzt. Diese Untersuchung ist objektiv, das heißt von der Mitarbeit des Patienten unabhängig, und sie zeigt den Ort und das Ausmaß der Störungen im Gehirn genau an. Das ermöglicht eine bessere Beurteilung des Patienten und liefert zusätzliche Informationen für die Therapie. Wiederholungen dieser Untersuchung sind sehr gut geeignet, die Veränderungen der Gehirnfunktion, die während der Tomatis-Therapie eingetreten sind, zu dokumentieren. Der Neurologe Dr. Jozef van Deun ist Spezialist für die Methode des Brain Mappings. Seit Dezember 2004 hat er sich dem Team angeschlossen. Er ist gebürtiger Limburger und hat einen großen Teil seiner Ausbildung in Heidelberg absolviert. So ist er quasi zweisprachig (deutsch und flämisch) "groß" geworden. Darüber hinaus spricht er italienisch, französisch und griechisch. Dr. Van Deun führt zuerst ein eingehendes Gespräch mit den Eltern, um zu entscheiden, ob für ein Kind ein Brain Mapping sinnvoll ist. Auch das Ergebnis wird ausführlich mit den Eltern besprochen. |
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